Funkender Grabstein – nie wieder Privatsphäre

Nun kann man dank Headstone Technology auch noch über seinen Tod hinaus multimedial mit der Nachwelt in Verbindung treten. Wenn man früher noch anhand des Grabmales Hinweise auf auf das Leben des Verstorbenen entnehmen konnte, wird der Grabstein von Morgen mit einem Datenträger versehen der Informationen z.B an Smartphones übermittelt.

Bei dem Datenträger handelt es sich um eine knapp sechs Zentimeter große Scheibe aus Granit, die am Grabstein befestigt wird. Im Innerem befindet sich ein RFID-Chip, auf dem beispielsweise Daten über das Leben oder ein Foto des Verstorbenen gespeichert sind.

Ist man nun nicht im Besitz eines RFID fähigen Smartphones, können die Daten auch über Internet abgerufen werden: Die Rosettastone Disc verfügt über eine Internetadresse, die vom Smartphone aus aufgerufen werden kann.

Ich finde das man irgendwann auch mal einen Schlußstrich ziehen sollte. Wenigstens nach dem Tod sollte man aufhören seine Mitmenschen mit seinen Privatsachen zu belästigen. Vielleicht gibt es dann auch sch0n bald eine Facebook Seite oder Twitter Account für verstorbene.

Wer von euch doch interesse daran hat kann sich hier Informationen dazu holen. Die Rosettastone Disc genannte Scheibe wird ab dem 1. November 2010 in den USA, Südamerika und Australien erhältlich sein. Der Preis liegt bei 195 US-Dollar.

2 Antworten

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  1. Alexander sagt:

    Neuer Blogpost alexanderwilde.com: Funkender Grabstein – nie wieder Privatsphäre http://bit.ly/aQVGTG

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