Parallels Business Solutions im Test

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Nach meinem Umstieg von Windows auf Mac vor einigen Jahren war meine Sorge das ich nicht alle Programme die ich unter Windows benutzt habe, auch unter Mac OS X finde. Ich wurde zwar eines besseren belehrt, dennoch gab es das eine oder andere Programm welches ich weiter unter Windows nutzen wollte.

In so einem Fall springen Virtualisierungslösungen ein. Parallels bietet mit Parallels Desktop im Home, und der Enterprise Edition für Unternehmen eine gute und performante Lösung an.

Ist eine Windows Version erst einmal mit Parallels installiert, lässt sich z.B über den Coherence-Modus statt den kompletten Windows Desktop nur die geöffneten Fenster anzeigen. Auch ein Vollbild Modus ist natürlich vorhanden. Unter den Einstellungen der Virtuellen Maschine lässt sich das Windows entweder isolieren oder mit Mac OS X gemeinsam nutzen. So ist es z.B möglich in der Virtuellen Windows Maschine auf iCloud, Google Drive, Photostream oder Dropbox von Mac OS X zuzugreifen.

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Wer mit Apple’s Bootcamp Windows auf seinem Mac installiert hat kann mit Parallels diese Bootcamp Partition unter Mac OS X als virtuelle Maschine einbinden und starten. Die Änderungen der unter Parallels ausgeführten Windows Bootcamp Version, passieren auf dem eigentlichen System und sind beim Starten der Windows Bootcamp Partition verfügbar.

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Archiver 2 – komprimieren mit Stil (inlk. Giveaway)

Archiver 2 - komprimieren mit Stil (inlk. Giveaway)

[UPDATE 14.05.2013] Archiver 2 ist jetzt auch im Mac App Store erhältlich 

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Wer sich noch an die früheren Windows-Zeiten erinnert, weiß vielleicht noch dass nach einer Windows Neuinstallation, WinZip oder WinRAR eins der ersten Programme waren die man installiert hat. Wenn man heute z.B in Safari ein Zip aus dem Internet läd, wird diese vielleicht sogar schon gleich entpackt.

Platz für ein zusätzliches Archivierungstools gibt aber trotzdem noch z.B für das Anlegen von Passwort geschützten, von Finder nicht unterstützten oder das Splitten von Archiven.

 

Archiver 2

Ich benutze nun die Archiver App seit dem ersten Tag als sie noch Rucksack hieß. Archiver ist nun in der Version 2 erschienen und Weiterlesen

Alfred 2 Beta verfügbar – Mehr Performance und Workflows

Alfred 2 Beta verfügbar - Mehr Performance und Workflows

 

 

Gestern wurde die erste Alfred 2 Beta veröffentlicht. Ich werde mir die neue Version jetzt die Tage mal anschauen und berichten. Alle Funktionen wurden überarbeitet, und die Möglichkeit Workflows zu erstellen hinzugefügt. Diese Workflows sind ähnlich wie bei Hazel Trigger die eine Reihe von Aktionen auslösen können, und werden in einem Workflows-Diagramm mit Linien Verbunden. Diese Workflows können auch anderen Nutzern zur Verfügung gestellt werden.

Was ich schon gleich am Anfang spüren konnte war der enorme Performance Gewinn in Alfred 2. Wer die Alfred 2 Beta nutzen möchte braucht eine Mega Supporte Lizenz. Die Beta könnt ihr euch hier runterladen.

Alfred 2 Beta verfügbar - Mehr Performance und Workflows

Changelog der Alfred 2 Beta

[OS X] Fusion Drive selber bauen

[OS X] Fusion Drive selber bauen

Ich habe ja schon seit November ein selbstgebautes Fusion Drive in meinem Late 2009er 27″ iMac am Laufen, aber leider noch keine Zeit gehabt über den Umbau, Einrichtung und Erfahrung einen Bericht zu schreiben. Jetzt bin ich über die Feiertage endlich mal dazu gekommen.

Ich entschuldige mich schon mal im Voraus für die schlechten Bilder. Da ich dort keine klassischen Screenshots machen konnte habe ich diese mit der Kamera geknipst.

Wer noch nicht weiß was das Fusion Drive von Apple macht und ist, kann es hier mal schnell nachlesen.

Was wird nun alles benötigt um ein Fusion Drive zu bauen?

  • SSD intern verbaut
  • HDD intern verbaut (geht auch mit einer externen HDD was ich aber keinem raten würde)
  • BACKUP aller Daten auf dem Mac
  • OS X Installationsmedium (Anleitung findet ihr hier)

Da mein 27″ iMac damals nur mir einer HDD ausgeliefert werden konnte, hatte ich von Haus aus nur eine Festplatte und keine SSD verbaut. Ich habe schon vor längerem mit einem Umbaukit von Hardwrk das CD-Rom aus meinem iMac verbannt, und dafür eine zusätzliche SSD verbaut. Die Anleitung dafür findet ihr bei iFixit.com

[OS X] Fusion Drive selber bauen

 

Hatte ich schon erwähnt das ein Backup sehr wichtig ist? Also wer es noch nicht gemacht hat dann mal los. Backup von allen Daten auf dem Mac machen, denn beim Erstellen des Fusion Drives werden beide, SSD und HDD die zu einem Fusion Drive zusammen gefügt werden sollen GELÖSCHT.

Sind alle Daten auf dem Mac gesichert und ein OS X Installationsmedium zur Hand (Anleitung gibt es hier) kann es auch schon losgehen. Der Mac muss nun von dem Installationsmedium gebootet werden. Hierzu beim Starten die „alt“ Taste gedrückt halten und dann in der Auswahl das Installationmedium wählen.

[OS X] Fusion Drive selber bauen

Im Installationsmenü muss man nun den Terminal starten. Den findet man in der oberen Leiste unter Dienstprogramme. Nun ist es notwendig erst mal eine Liste der verfügbaren „Festplatten“ anzeigen zu lassen. Dafür hab ich folgenden Befehl benutzt.

$ diskutil list

In der daraus folgenden Liste muss ich mir nun den Diskidentifier für die SSD und die HDD raus suchen. In meinem Fall ist es eine 128 GB SSD mit dem Identifier „disk0“ und eine 1TB HDD mit dem Identifier „disk1„.

[OS X] Fusion Drive selber bauen

Aus diesen beiden wird nun das Fusion Drive gebaut. Um das Fusion Drive zu bauen muss ich folgenden Befehl benutzen.

$ diskutil cs create Fusion disk0 disk1

[OS X] Fusion Drive selber bauen

 

Nachdem das Fusion Drive erstellt ist, brauchen wir ja auch noch eine Partition mit einem Filesystem darauf. Ich rufe mir die Core Storage Gruppen auf in denen jetzt auch das Fusion Drive auftauchen müsste.

$ diskutil cs list

[OS X] Fusion Drive selber bauen

 

In der Liste sehe ich nun mein Fusion Drive bestehend aus meinen beiden einzelnen Platten (SSD und HDD) und eine Logical Volume Group ID. Diese muss ich mir nun kopieren um auf dem Fusion Drive eine Partition mit Filesystem anzulegen. Mit dem nächsten Befehl wird nun auf dem neuen Fusion Drive ein Volume und ein jhfs+ Filesystem angelegt. In dem Befehl ersetze ich in meinem Fall „LogicalVolumeGroupID“ mit 88DF807-3D7F-4B0E-8598-734EE6EE540B und VolumeName mit MacintoshFusion als Namen für das Volume. Die 100% geben an das die komplette größe verwendet werden soll.

diskutil coreStorage createVolume LogicalVolumeGroupID jhfs+ VolumeName 100%

Wenn die Erstellung des Volumes abgeschlossen, ist kann man den Terminal wieder schließen. Danach habe ich aus dem Installationsmenü „Aus Time Machine-Backup Wiederherstellen“ ausgewählt und habe das letzte Backup wiederhergestellt.

Das Booten von dem Fusion Drive ist gewohnt schnell wie man das von einer SSD kennt. Im System selber findet man nun im Festplattendienstprogramm eine 1.1TB große „Festplatte“.

Was ist und wird nun noch passieren? OS X hat durch das Wiederherstellen des Systems erst den SSD Bereich beschrieben und danach den HDD Bereich befüllt. Neue Schreibzugriffe werden erst mal durch den 8GB großen Cache der auf der SSD reserviert wurde bedient. In den nächsten Tagen wird OS X sich die Daten je nach Benutzung so umschaufeln, dass oft benutze Daten/Programme auf der SSD liegen und weniger benutzte auf der HDD.

An dein beiden Screenshots kann man erkennen das es auch keinen Geschwindigkeitsverlust nach dem Erstellen des Fusion Drive gibt. Nach ein paar Wochen mit Fusion Drive kann ich nur sagen das es sich lohnt, und man Geschwindigkeit mit Kapazität gut verbinden kann. Denkt aber daran das OS X erst mal ein bisschen braucht um die Daten so zu verschieben das häufig genutzte Daten auf der SSD liegen.

[OS X] Fusion Drive selber bauen [OS X] Fusion Drive selber bauen

Soweit mein Erfahrungsbericht zu Fusion Drive und dessen Erstellung. Falls ihr das nachbauen wollt, hoffe ich dass euch das hier geholfen hat. Ich übernehme aber keine Verantwortung für irgendwelche Schäden und Datenverluste bei euch. Denkt immer daran ein Backup zu haben und dieses auch auf Funktion zu überprüfen.

[OS X] Should I Sleep – Individuell entscheiden ob der Mac schlafen soll

Should I Sleep - Individuell entscheiden ob der Mac schlafen soll

Seit OS X Mountain Lion geht das System gnadenlos in den Sleep-Modus auch wenn gerade eine größere Datei im Download ist, eine Virtuelle Maschine läuft oder etwas im Hintergrund umgewandelt wird. Das kann schon mal etwas an den Nerven zerren wenn man z.B einen Download nicht wieder aufnehmen kann und von vorne starten muss.

Jetzt kann man den Rechner vorm Einschlafen hintern in dem man in den Energiespareinstellungen den Automatischen-Ruhezustand ausstellt, wie hier beschrieben über einen Terminal Befehl oder über das Programm Caffeine.

All diese Programme oder Methoden sind nicht weiter intelligent und wissen nicht wann sie dem Rechner wieder das einschlafen erlauben dürfen.

Mit Should I Slepp aus dem Mac App Store kommt nun die Intelligenz ins Spiel. Das kleine Programm bringt eine kleine Auswahl von Sensoren mit die gewisse Umstände überwachen und daran entscheiden ob der Rechner schlafen gehen darf oder nicht.

Nehmen wir das Beispiel mit dem Download noch ein mal zur Hand, kann man den Download Monitor von Should I Sleep so konfigurieren, dass wenn ein gewisser Schwellwert von KB/s eine gewisse Zeit anhält, das Einschlafen verhindert wird.

Man kann zusätzlich entscheiden ob während Should I Sleep das Einschlafen verhindert der Monitor an bleiben soll oder ob er sich dimmen darf.

Weitere Sensoren wie z.B Face Detection, Camera Motion und Sound Activity überprüfen die Umgebung und ob noch jemand vor dem Rechner sitzt. Processor Usage ist hilfreich bei länger laufenden aufgaben wie z.B das umrechnen von einem Film etc.

Should I Sleep - Individuell entscheiden ob der Mac schlafen soll

Die Funktion wie bei Caffeine den Rechner für eine bestimmte Zeit, oder ständig wach zu halten gibt es auch über das kleine Symbol in der Symbol Bar.

Should I Sleep - Individuell entscheiden ob der Mac schlafen soll

Das Programm funktioniert bei mir bis her wie es soll und kann es wärmstens weiterempfehlen.

Should I Sleep ist im Mac App Store kostenlos zu haben. Man zahlt aber per In App Purchase für die Sensoren.