Externes Laufwerk unter OS X verschlüsseln

Externes Laufwerk unter OS X verschlüsseln

 

Heute mal ein kleiner Quick Tipp. Ihr könnt unter OS X ganz einfach und schnell ein externes Laufwerk (USB Stick oder Platte) verschlüsseln.

Externes Laufwerk unter OS X verschlüsseln

  • Um das zu tun müsst ihr per Rechts-Klick auf das Externe Laufwerk „(Name eures Laufwerks) Verschlüsseln“ anwählen.
  • Im nächsten Schritt müsst ihr nun ein Passwort und eine Merkhilfe für die Verschlüsselung vergeben. Anschließend wird das Laufwerk automatisch ausgeworfen und neu eingebunden. Ab jetzt werden alle vorhandenen und neuen Daten auf dem Laufwerk verschlüsselt.

 

Externes Laufwerk unter OS X verschlüsseln

Falls ihr der Eingabe aber folgende Fehlermeldung bekommt:

 

Externes Laufwerk unter OS X verschlüsseln

 

kann OS X das Laufwerk nicht verschlüsseln weil der von Windows genutzte Master-Boot-Record verwendet wird. Damit ihr das Externe Laufwerk verschlüsseln könnt muss die von OS X benutzte GUID-Partitionstabelle auf dem Laufwerk eingerichtet sein.

Ihr könnt mit dem Festplattendienstprogramm feststellen welche Partitionstabelle, auf dem Laufwerk welches ihr verschlüsseln wollt, eingerichtet ist. Falls dort der Master-Boot-Record verwendet wird könnt ihr die Daten von dem Laufwerk sichern, und die Partitionstabelle ändern. VORSICHT denn die Daten auf dem Laufwerk werden dadurch gelöscht da das Laufwerkk neu formatiert werden muss. Ändern könnt ihr die Partitionstabelle für das Laufwerk unter „Partition“ und dann weiter unten auf „Optionen“.

Externes Laufwerk unter OS X verschlüsseln

 

Alfred 2 Beta verfügbar – Mehr Performance und Workflows

Alfred 2 Beta verfügbar - Mehr Performance und Workflows

 

 

Gestern wurde die erste Alfred 2 Beta veröffentlicht. Ich werde mir die neue Version jetzt die Tage mal anschauen und berichten. Alle Funktionen wurden überarbeitet, und die Möglichkeit Workflows zu erstellen hinzugefügt. Diese Workflows sind ähnlich wie bei Hazel Trigger die eine Reihe von Aktionen auslösen können, und werden in einem Workflows-Diagramm mit Linien Verbunden. Diese Workflows können auch anderen Nutzern zur Verfügung gestellt werden.

Was ich schon gleich am Anfang spüren konnte war der enorme Performance Gewinn in Alfred 2. Wer die Alfred 2 Beta nutzen möchte braucht eine Mega Supporte Lizenz. Die Beta könnt ihr euch hier runterladen.

Alfred 2 Beta verfügbar - Mehr Performance und Workflows

Changelog der Alfred 2 Beta

Mobile und verschiedene Browser Ansichten in Safari aktivieren

Mobile und verschiedene Browser Ansichten in Safari aktivieren

 

Viele Webseiten Entwickler und Blogbetreiber möchten gerne mal testen und sehen, wie die eigene Seite in den verschiedenen Browsern, wie z.B dem Internet Explorer, Opera, Iphone oder iPad aussieht und verhält.

Safari bietet diese Funktion im Entwickler Menü über den User Agent an, mit welchem die verschiedenen Browser eingestellt werden können. Das Entwickler Menü ist Standardmäßig nicht aktiviert und somit nicht sichtbar. Um dieses zu aktivieren müssen die Einstellungen von Safari aufgerufen werden. In den Einstellungen navigiert man auf den Punkt „Erweitert„, und setzt dort ganz unten den Haken um das Entwickler Menü in der Menüleiste anzeigen zu lassen.

 

Mobile und verschiedene Browser Ansichten in Safari aktivieren

 

Im Entwickler Menü kann man nun unter „User Agent“ (siehe Titelbild) den Brower Typ festlegen. Die Seite wird danach automatisch neu geladen. In einem Beispiel von der Amazon.de Seite kann man schön den Unterschied zwischen der Desktop und der mobilen Seite feststellen.

 

Mobile und verschiedene Browser Ansichten in Safari aktivieren

Amazon.de Seite in der normalen Desktop Ansicht

Mobile und verschiedene Browser Ansichten in Safari aktivieren

Amazon.de Seite in der mobilen Ansicht

 

[OS X] Die 15 meistbenutzten Terminal Befehle anzeigen

Die 15 meistbenutzten Terminal Befehle anzeigen

Der „History“ Befehl ist sehr hilfreich wenn man sich die letzten Terminal Befehle anschauen will, oder nach einem bestimmten Terminal Befehl suchen möchte. Es ist auch möglich sich die am meisten benutzten Befehle anzeigen zu lassen.

Die 15 meistbenutzten Terminal Befehle anzeigen

Den Terminal startet ihr unter Programme > Dienstprogramme > Terminal.app oder gebt Terminal in die Spotlight Suche ein.

Der Befehl sieht wie folgt aus:

history | awk '{a[$2]++}END{for(i in a){print a[i] " " i}}' | sort -rn | head -15

Die Ausgabe zeigt nur den root Befehl der 15 meist genutzten Befehle und nicht die Parameter, Pfade etc. Die Ausgabe könnte dann so aussehen:

$  history | awk ‚{a[$2]++}END{for(i in a){print a[i] “ “ i}}‘ | sort -rn | head -15
179 ll
93 cd
55 sudo
53 history
45 defaults
40 pmset
39 killall
36 rm
33 man
31 mount
30 dd
24 chflags
23 ls
21 lsof
19 sqlite3

Die Nummer auf der linken Seite zeigt die Anzahl wie häufig der Befehl benutzt worden ist. Die Zahl kann sich verändern wenn die History gelöscht, vergrößert oder verkleinert wird.

 

[via OSXDaily]

[OS X] Fusion Drive selber bauen

[OS X] Fusion Drive selber bauen

Ich habe ja schon seit November ein selbstgebautes Fusion Drive in meinem Late 2009er 27″ iMac am Laufen, aber leider noch keine Zeit gehabt über den Umbau, Einrichtung und Erfahrung einen Bericht zu schreiben. Jetzt bin ich über die Feiertage endlich mal dazu gekommen.

Ich entschuldige mich schon mal im Voraus für die schlechten Bilder. Da ich dort keine klassischen Screenshots machen konnte habe ich diese mit der Kamera geknipst.

Wer noch nicht weiß was das Fusion Drive von Apple macht und ist, kann es hier mal schnell nachlesen.

Was wird nun alles benötigt um ein Fusion Drive zu bauen?

  • SSD intern verbaut
  • HDD intern verbaut (geht auch mit einer externen HDD was ich aber keinem raten würde)
  • BACKUP aller Daten auf dem Mac
  • OS X Installationsmedium (Anleitung findet ihr hier)

Da mein 27″ iMac damals nur mir einer HDD ausgeliefert werden konnte, hatte ich von Haus aus nur eine Festplatte und keine SSD verbaut. Ich habe schon vor längerem mit einem Umbaukit von Hardwrk das CD-Rom aus meinem iMac verbannt, und dafür eine zusätzliche SSD verbaut. Die Anleitung dafür findet ihr bei iFixit.com

[OS X] Fusion Drive selber bauen

 

Hatte ich schon erwähnt das ein Backup sehr wichtig ist? Also wer es noch nicht gemacht hat dann mal los. Backup von allen Daten auf dem Mac machen, denn beim Erstellen des Fusion Drives werden beide, SSD und HDD die zu einem Fusion Drive zusammen gefügt werden sollen GELÖSCHT.

Sind alle Daten auf dem Mac gesichert und ein OS X Installationsmedium zur Hand (Anleitung gibt es hier) kann es auch schon losgehen. Der Mac muss nun von dem Installationsmedium gebootet werden. Hierzu beim Starten die „alt“ Taste gedrückt halten und dann in der Auswahl das Installationmedium wählen.

[OS X] Fusion Drive selber bauen

Im Installationsmenü muss man nun den Terminal starten. Den findet man in der oberen Leiste unter Dienstprogramme. Nun ist es notwendig erst mal eine Liste der verfügbaren „Festplatten“ anzeigen zu lassen. Dafür hab ich folgenden Befehl benutzt.

$ diskutil list

In der daraus folgenden Liste muss ich mir nun den Diskidentifier für die SSD und die HDD raus suchen. In meinem Fall ist es eine 128 GB SSD mit dem Identifier „disk0“ und eine 1TB HDD mit dem Identifier „disk1„.

[OS X] Fusion Drive selber bauen

Aus diesen beiden wird nun das Fusion Drive gebaut. Um das Fusion Drive zu bauen muss ich folgenden Befehl benutzen.

$ diskutil cs create Fusion disk0 disk1

[OS X] Fusion Drive selber bauen

 

Nachdem das Fusion Drive erstellt ist, brauchen wir ja auch noch eine Partition mit einem Filesystem darauf. Ich rufe mir die Core Storage Gruppen auf in denen jetzt auch das Fusion Drive auftauchen müsste.

$ diskutil cs list

[OS X] Fusion Drive selber bauen

 

In der Liste sehe ich nun mein Fusion Drive bestehend aus meinen beiden einzelnen Platten (SSD und HDD) und eine Logical Volume Group ID. Diese muss ich mir nun kopieren um auf dem Fusion Drive eine Partition mit Filesystem anzulegen. Mit dem nächsten Befehl wird nun auf dem neuen Fusion Drive ein Volume und ein jhfs+ Filesystem angelegt. In dem Befehl ersetze ich in meinem Fall „LogicalVolumeGroupID“ mit 88DF807-3D7F-4B0E-8598-734EE6EE540B und VolumeName mit MacintoshFusion als Namen für das Volume. Die 100% geben an das die komplette größe verwendet werden soll.

diskutil coreStorage createVolume LogicalVolumeGroupID jhfs+ VolumeName 100%

Wenn die Erstellung des Volumes abgeschlossen, ist kann man den Terminal wieder schließen. Danach habe ich aus dem Installationsmenü „Aus Time Machine-Backup Wiederherstellen“ ausgewählt und habe das letzte Backup wiederhergestellt.

Das Booten von dem Fusion Drive ist gewohnt schnell wie man das von einer SSD kennt. Im System selber findet man nun im Festplattendienstprogramm eine 1.1TB große „Festplatte“.

Was ist und wird nun noch passieren? OS X hat durch das Wiederherstellen des Systems erst den SSD Bereich beschrieben und danach den HDD Bereich befüllt. Neue Schreibzugriffe werden erst mal durch den 8GB großen Cache der auf der SSD reserviert wurde bedient. In den nächsten Tagen wird OS X sich die Daten je nach Benutzung so umschaufeln, dass oft benutze Daten/Programme auf der SSD liegen und weniger benutzte auf der HDD.

An dein beiden Screenshots kann man erkennen das es auch keinen Geschwindigkeitsverlust nach dem Erstellen des Fusion Drive gibt. Nach ein paar Wochen mit Fusion Drive kann ich nur sagen das es sich lohnt, und man Geschwindigkeit mit Kapazität gut verbinden kann. Denkt aber daran das OS X erst mal ein bisschen braucht um die Daten so zu verschieben das häufig genutzte Daten auf der SSD liegen.

[OS X] Fusion Drive selber bauen [OS X] Fusion Drive selber bauen

Soweit mein Erfahrungsbericht zu Fusion Drive und dessen Erstellung. Falls ihr das nachbauen wollt, hoffe ich dass euch das hier geholfen hat. Ich übernehme aber keine Verantwortung für irgendwelche Schäden und Datenverluste bei euch. Denkt immer daran ein Backup zu haben und dieses auch auf Funktion zu überprüfen.